
Wer bin ich?
Tiere begleiten mich schon mein ganzes Leben. Mein erster Hund hat mich gefunden – und nicht umgekehrt: Mit nur sechs Jahren habe ich ihn alleine am Strand in Griechenland entdeckt. Seitdem sind Tiere ein fester Bestandteil meines Alltags – ob Hunde, Katzen oder natürlich Pferde, die mich besonders geprägt haben.
Der Weg in die Tierphysiotherapie begann für mich mit meinem ersten eigenen Hund – einem Schäferhund, der durch einen Unfall einen Kreuzbandriss erlitt. In dieser schwierigen Zeit kam ich zum ersten Mal mit der Tierphysiotherapie in Kontakt – und wusste sofort: Das ist mein Weg.
Ich habe meine Ausbildung an der IFT (Institut für Tierheilkunde) absolviert und mir damit meinen Herzenswunsch erfüllt, Tieren auf professionelle Weise helfen zu können. Heute ist es mein Ziel, Tieren zu mehr Lebensqualität zu verhelfen und gleichzeitig ihre Halter:innen in dieser besonderen Verbindung zu unterstützen.
Mein Therapieansatz
Jedes Tier ist einzigartig – und genau so individuell gestalte ich auch meine therapeutische Arbeit. Bei meiner Arbeit steht der ganzheitliche Blick auf das Tier im Vordergrund: Ich behandle nicht nur Symptome, sondern schaue auf das große Ganze – auf Bewegungsmuster, Haltung, Verhalten und vor allem auf das Wohlbefinden.
Ob präventiv, postoperativ oder im Seniorenalter – mein Ziel ist es, Tiere mit viel Herz, Geduld und fachlichem Know-how zu begleiten und ihnen die bestmögliche Unterstützung zu bieten.
Es gibt viele Gründe zu mir zu kommen:
Präventiv:
Viele körperliche Beschwerden entstehen schleichend – durch Fehlbelastungen, einseitige Bewegungen oder mangelnden Muskelaufbau. Hier kann Physiotherapie gezielt vorbeugen. Schon kleine Maßnahmen können helfen, spätere Probleme zu vermeiden und die Beweglichkeit langfristig zu erhalten. Vor allem bei sportlich aktiven Tieren oder solchen mit bekannter Gelenkproblematik lohnt sich frühzeitige physiotherapeutische Begleitung.
Post-OP-Betreuung:
Besonders nach Operationen ist eine gezielte Nachsorge entscheidend für den Heilungsverlauf. Aus Erfahrung weiß ich: Häufig wird empfohlen, erst 14 Tage nach der OP mit der Physiotherapie zu starten. Doch aktuelle Erkenntnisse und meine praktische Erfahrung zeigen, dass ein früherer Einstieg – angepasst an den jeweiligen Heilungsverlauf – den Genesungsprozess deutlich verbessert. Deshalb empfehle ich: Melden Sie sich am besten vor der Operation, damit wir gemeinsam einen individuellen Therapieplan erstellen und von Anfang an optimal begleiten können.
Behandlung von Dysfunktionen:
Fehlbelastungen, Schonhaltungen oder muskuläre Dysbalancen – oft zeigen sich diese schleichend und werden im Alltag übersehen. Ich arbeite gezielt daran, solche Dysfunktionen zu erkennen, zu behandeln und die natürliche Bewegungsfreude Ihres Tieres wiederherzustellen. Durch gezielte Techniken, Mobilisationen und Übungen fördern wir nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das seelische Gleichgewicht.
Senioren – besondere Tiere, besondere Bedürfnisse:
Gerade ältere Tiere liegen mir besonders am Herzen. Sie verdienen eine Therapie, die auf ihre
individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist – mit Achtsamkeit, viel Ruhe und liebevoller Begleitung.
Mein Ansatz bei Senioren umfasst Schmerzreduktion, Mobilitätserhalt und vor allem Lebensqualität –
für ein würdiges, bewegtes und schmerzfreies Leben im Alter.
Mit Respekt, Hingabe und einem offenen Ohr für Tier und Mensch – so arbeite ich. Denn Heilung
beginnt dort, wo Vertrauen entsteht.


Wie läuft ein Termin ab :
Der erste Termin – mit Zeit, Ruhe und einem offenen Blick:
Der erste Termin ist oft genauso aufregend für das Tier wie für den Menschen – deshalb ist es mir besonders wichtig, mit viel Ruhe und Einfühlungsvermögen zu starten. Wir nehmen uns ausreichend Zeit, um uns kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen und eine gute Grundlage für die weitere Arbeit zu schaffen.
Zuhören – verstehen – gemeinsam starten:
Zunächst möchte ich mehr über die Krankengeschichte oder aktuelle Problematik Ihres Tieres erfahren. Gerne können Sie mir im Vorfeld Röntgenbilder oder Befunde per E-Mail zukommen lassen – so kann ich mich optimal vorbereiten. Auch am Tag des Termins sind tierärztliche Unterlagen oder Vorbefunde hilfreich.
Bewegung sehen – Ganganalyse:
Ein wichtiger Bestandteil des ersten Termins ist die Beobachtung der Bewegung, die sogenannte Ganganalyse. Schon hier zeigen sich oft erste Hinweise auf Fehlbelastungen, Schonhaltungen oder Einschränkungen, die wir gemeinsam besprechen.
Fühlen – die Palpation:
Im Anschluss folgt die Palpation – dabei wird Ihr Tier behutsam und vollständig abgetastet, um Verspannungen, Bewegungseinschränkungen oder empfindliche Bereiche zu erkennen. Oft fließt aus dieser Untersuchung ganz natürlich die erste individuelle Behandlung mit ein – angepasst an das, was Ihr Tier in diesem Moment braucht.
Zubehör unter der Lupe:
Auch das, was Ihr Tier "am Körper trägt", kann großen Einfluss auf sein Wohlbefinden
haben. Deshalb werfe ich gerne einen Blick auf Halsband, Geschirr, Leine, Sattel oder
Zaumzeug. Nicht selten sind unpassende oder falsch eingestellte Ausrüstungsgegenstände
mitverantwortlich für Haltungsschäden oder Verspannungen.
Ziel des ersten Termins ist es, Ihr Tier ganzheitlich kennenzulernen – mit all seine
Bedürfnissen, Herausforderungen und Möglichkeiten. So schaffen wir die Basis für eine
erfolgreiche und vertrauensvolle Therapie.
Akupunktur :
Tierakupunktur – sanfte Heilung durch gezielte Nadeltechnik
Die Tierakupunktur ist eine bewährte Behandlungsmethode aus der Traditionellen
Chinesischen Medizin (TCM), die seit Jahrtausenden bei Mensch und Tier angewendet wird.
Sie basiert auf der Vorstellung, dass die Lebensenergie (Qi) in bestimmten Bahnen, den
sogenannten Meridianen, durch den Körper fließt. Gerät dieser Energiefluss aus dem
Gleichgewicht – etwa durch Krankheit, Verletzung oder Stress – können Schmerzen oder
Funktionsstörungen entstehen.
Durch das gezielte Setzen feiner Nadeln an bestimmten Akupunkturpunkten wird der
Energiefluss wieder harmonisiert. So können Selbstheilungskräfte aktiviert, Schmerzen
gelindert und Körperfunktionen reguliert werden – ganz ohne Medikamente.
Die Tierakupunktur eignet sich unter anderem bei:
- Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. Arthrose, Lahmheiten, Muskelverspannungen)
- Neurologischen Störungen (z. B. Lähmungen, Bandscheibenvorfälle)
- Verdauungsproblemen
- Allergien oder Hauterkrankungen
- Stress und Verhaltensauffälligkeiten
Viele Tiere reagieren sehr positiv auf die Behandlung und empfinden sie als entspannend.
Häufig zeigen sich bereits nach wenigen Sitzungen Verbesserungen in Beweglichkeit, Vitalität
und Wohlbefinden.
Die Tierakupunktur kann allein oder in Kombination mit anderen Therapien wie Physiotherapie oder klassischer Tiermedizin eingesetzt werden
– für eine ganzheitliche Betreuung Ihres Tieres.
Kinesiologisches Taping:
Kinesiologisches Taping für Tiere
Das kinesiologische Taping ist eine sanfte Methode, um die Muskulatur, Gelenke und
Faszien von Tieren zu unterstützen. Dabei werden elastische Spezialtapes auf das Fell des
Tieres aufgebracht, die Bewegungen zulassen und gleichzeitig den Stoffwechsel, die
Durchblutung und den Lymphfluss fördern.
Das Tape kann helfen, Verspannungen zu lösen, Schmerzen zu lindern und den
Heilungsprozess nach Verletzungen oder Operationen zu unterstützen. Es eignet sich
besonders gut als Ergänzung zur Physiotherapie und wird von den meisten Tieren sehr gut
akzeptiert.